Regie und Gesamtleitung

Christian Bertram

Geboren 1952 in Berlin. Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik. Von 1970 bis 1980 künstlerischer Leiter Freier Gruppen. Mit der Inszenierung von Bertolt Brechts ´Der Brotladen´ wurde er 1976 von Peter Stein an die Schaubühne am Halleschen Ufer eingeladen. Nach Inszenierungen für die Berliner Festwochen folgte 1979 die Aufführung von ´Weltuntergang in Berlin´ von Lothar Trolle, die auch für das ZDF verfilmt wurde. 1982 inszenierte er mit den Schauspielern Otto Sander und Peter Fitz Samuel Becketts ´Mercier und Camier´ und ´Ohio Impromptu´ an der Schaubühne am Lehniner Platz, die für das Theatertreffen Berlin ausgewählt wurde und zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland erlebte. Für den Rundfunk inszenierte Christian Bertram Hörspiele, sogenannte Radio-Works, nach Vorlagen von Jean Genet, Samuel Beckett, Ernst Jünger, Stéphane Mallarmé, Rainer Maria Rilke, Malcolm Lowry, Marguerite Duras und E.E. Cummings. Es folgten Fernsehregien sowie Inszenierungen an der Wiener Sezession und der Kunsthalle Wien. 1999/2000 Zusammenarbeit mit Rolf Hochhuth bei ´Wessis in Weimar´ am Schlosspark-Theater Berlin, sowie 2001, 2007, 2010 Aufführungen des Projekts 'Paul Celan - ZIW, jenes Licht'. 2005 brachte er die Uraufführung ´Robert Walser: Mikrogramme - Das Kleine Welttheater´ auf die Bühne; In den Jahren 2008 bis 2010 realisierte er als künstlerischer Leiter die Veranstaltungsreihe MEDIUM TAUT mit Theater, Taut-Specials und dem Kultursalon Lichtenbergs Zwölf in der Max-Taut-Aula Berlin. Dort brachte er 2008 ´Pierre Klossowski - Das Lebende Geld´ und 2009 Herman Melville's 'Clarel - American Palestine. Eine Reise im Heiligen Land' zur Uraufführung.

Christian Bertram ist Vorsitzender des Vereins "mahagonny - Theater Kunst Kulturarbeit Berlin e.V."